Steinsalz: Entstehung, Abbau und Verwendung

Kurz gesagt

Bergmännisch abgebautes Salz aus urzeitlichen Meeren.

Art
Salz
Herkunft
Salzbergwerke (u. a. Deutschland, Österreich, Pakistan)
Aroma
kräftig salzig
Verwendung
Speisesalz, Kochen, Pökeln

Steinsalz stammt aus Lagerstätten, die vor Millionen Jahren aus eingetrockneten Meeren entstanden sind. Es wird bergmännisch abgebaut oder als Sole gefördert. Chemisch ist es nahezu reines Natriumchlorid und bildet die Grundlage des meisten Speisesalzes. Jodiertes Speisesalz ist in der Regel Steinsalz mit zugesetztem Jod.

Entstehung und Abbau

Die mitteleuropäischen Salzlager entstanden vor rund 250 Millionen Jahren, als flache Meeresbecken immer wieder austrockneten. Die Salzschichten wurden später von Gestein überdeckt und sind stellenweise Hunderte Meter mächtig. Gewonnen wird das Salz auf zwei Wegen: trocken im Bergwerk, wo es gebrochen, gemahlen und gesiebt wird, oder nass, indem Wasser in die Lagerstätte gepumpt und die entstehende Sole gefördert wird. Bekannte deutsche Standorte sind Berchtesgaden und Bad Reichenhall, Heilbronn und Bernburg.

Steinsalz oder Siedesalz?

Das meiste Speisesalz im Supermarkt ist Siedesalz: Die Sole wird gereinigt und eingedampft, zurück bleibt sehr reines, feines, weißes Salz mit über 99 Prozent Natriumchlorid. Bergmännisch abgebautes, nur gemahlenes Steinsalz ist naturbelassener und kann durch Begleitminerale leicht grau oder rosa getönt sein. Geschmacklich ist der Unterschied gering. Beide stammen aus denselben urzeitlichen Lagerstätten. Wer sich für Eigenversorgung interessiert, findet unter Eigenen Strom erzeugen einen Solaranlage-Ratgeber zu Planung und Betrieb.

Zusätze im Speisesalz

Feinem Speisesalz werden oft Rieselhilfen zugesetzt, damit es nicht klumpt, etwa Calciumcarbonat oder Natriumferrocyanid. Dazu kommen je nach Produkt Jod, Fluorid oder Folsäure. Mehr dazu im Beitrag zu Jodsalz. Grobes Salz für die Mühle kommt in der Regel ohne Rieselhilfe aus. Pökelsalz ist ein eigenes Produkt mit Nitritzusatz und nicht mit Steinsalz zu verwechseln.

Verwendung in der Küche

Steinsalz ist das Arbeitssalz: zum Kochen, Backen, Einlegen und für Laken. Wie viel Salz in welche Wassermenge gehört, berechnet der Salzlake-Rechner. Grobes Steinsalz ist außerdem das klassische Salz für die Salzmühle, weil es trocken und hart ist.

Passende Produkte

Die folgenden Produkte sind Beispiele und keine Testsieger. Zutaten und Herkunft bitte jeweils auf dem Etikett prüfen.

Hinweis: Links mit Sternchen (*) und die Produktbilder sind Werbelinks zu Amazon und weiteren Händlern. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine kleine Provision, der Preis bleibt gleich.

AnzeigeNoSugarSugar Pink Himalaya Salz grob 1 kg

NoSugarSugar Pink Himalaya Salz grob 1 kg

Für alle, die ein rosafarbenes grobes Steinsalz für die Salzmühle suchen.

  • Rosa Steinsalz, grob
  • Unraffiniert, ohne Zusätze
  • 1 kg im Zip-Beutel
AnzeigePeugeot Paris u'Select Salzmühle 18 cm
Vergleichssieger

Peugeot Paris u'Select Salzmühle 18 cm

Für alle, die eine klassische Holzmühle mit einem Mahlwerk wollen, das ausdrücklich für Salz gebaut ist.

  • Korrosionsbeständiges Salzmahlwerk aus Edelstahl
  • Sechs feste Mahlgrade über den u'Select-Ring am Fuß
  • Gehäuse aus PEFC-zertifiziertem Buchenholz

Häufige Fragen

Wofür wird Steinsalz verwendet?

Typisch: Speisesalz, Kochen, Pökeln.

Woher stammt Steinsalz?

Herkunft: Salzbergwerke (u. a. Deutschland, Österreich, Pakistan).

Wie schmeckt Steinsalz?

Das Aroma ist kräftig salzig.

Ist Steinsalz frei von Mikroplastik?

Die Lagerstätten sind Millionen Jahre alt und von der heutigen Meeresverschmutzung abgeschlossen. Verunreinigungen sind allenfalls über Verarbeitung und Verpackung denkbar.

Geschmacks- und Herkunftsangaben sind redaktionelle Einordnung. Gesundheitsbezogene Aussagen ersetzen keine ärztliche Beratung.
Redaktion

Autor: Redaktion

Ich bin passionierter Koch und demensprechend setze ich oft Salz. und Pfefferstreuer ein . Ich habe mindestens 50 Exemplare in der Hand gehalten und genutzt. Ich beurteile Mahlwerke, Materialien und Bedienbarkeit und erklärt, warum ein Keramikmahlwerk anders arbeitet als eines aus Stahl. Testsiegel vergebe ich nie, sondern wir ordnen nach Bauart und Verarbeitung ein.